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JF: 24h Berufsfeurwehrtag in Eisbergen

JF: 24h Berufsfeurwehrtag in Eisbergen
"Einsatz für Zug 1 und Zug 2" - ein aufregendes Wochenende

  • 23 Jungen und Mädchen erleben Berufsfeuerwehrtag
  • Gerätehaus Eisbergen wird zur kleinen "Wache Ost"
  • Brandeinsätze und technische Hilfeleistung im Akkord
  • Einblick in das Dienstleben als Berufsfeuerwehrmann
  • 2 Züge: LF 16/12 + MTF sowie TLF 16/25 + MTF

"Brandeinsatz für Zug 1 und Zug 2" - So lautete am Sonntag, dem 06.11.2011 das letzte Alarmstichwort für die insgesamt 23 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren Eisbergen und Möllbergen. Gemeinsam verbrachten die Jugendlichen 24 Stunden im Gerätehaus Eisbergen, um den Alltag eines Berufs-Feuerwehrmannes hautnah kennen zu lernen. Hierzu wurde das Gerätehaus Eisbergen durch viele Helfer aus den Reihen der Löschgruppen Eisbergen und Möllbergen vorübergehend zu einer eigenen, kleinen "Wache" umfunktioniert.

Am Samstag Morgen um Punkt 09:00Uhr fiel der Startschuss für den 24h Dienst am Gerätehaus in Porta Westfalica Eisbergen.

Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung durch die Jugendwarte Dominik Duensing aus Eisbergen und Peter Kornienka aus Möllbergen, wurden die Jugendlichen in zwei "Züge" und auf die verschiedenen Fahrzeuge eingeteilt. Die Fahrzeugbesatzungen wurden zu Beginn nochmals durch erfahrene Betreuer eingewiesen; alle Geräte und Ausrüstungsgegenstände sowie deren Einsatzzweck wurden den Teilnehmern noch einmal im "Schnelldurchlauf" erklärt.

Der erste "Einsatz" für die Züge 1 und 2 ließ auch nicht lange auf sich warten: Kurz nach dem gemeinsamen Frühstück ertönte der Alarmgong in der "Wache Ost" - die Brandmeldeanlage der Grundschule Eisbergen hatte ausgelöst und ein Feuer gemeldet. Die Jugendlichen eilten zu den Fahrzeugen und machten sich bereits für das erste "Ausrücken". Am Einsatzort angekommen, erkundeten die Jugendlichen gemeinsam mit den Betreuern die Lage vor Ort. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich beider diesen Einsatz um einen Fehlalarm handelte und alle Kräfte wieder einrücken konnten.

Neben den unterschiedlichen Einsätzen standen außerdem noch Dienstsport und die feuerwehrtechnische Ausbildung auf dem Dienstplan der Jugendlichen.
Den Jugendlichen wurde beispielsweise in Theorie und Praxis der Umgang mit tragbaren Leitern nach FWDV 10 vermittelt, wobei Sie dieses Wissen auch direkt bei einem der Folge-Einsätze anwenden konnten: (Alarmstichwort: "Einsatz Menschenrettung - Person droht zu springen").

Insgesamt haben die Jugendlichen in den 24 Stunden 10 Einsätze mit völlig unterschiedlichen Lagen abgearbeitet. Hierbei galt es unter anderem eine vermisste Person zu finden, mehrere Brände zu löschen und eine verletzte Person unter einem Pferdeanhänger zu befreien.

Am Morgen danach machte sich bei allen Teilnehmer die körperliche Erschöpfung bemerkbar. Nach einer abschließenden Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde der Dienst bei einem gemeinsamen Frühstück mit den Eltern beendet.

Dominik Duensing, Jugendwart und Organisator, berichtet von dem enormen Aufwand bei der Planung und Durchführung. Für alle Beteiligten stellt der 24 Stunden Berufsfeuerwehrtag ein bisher einmaliges Erlebnis dar – mit Ablauf und Ergebnis der Einsatzübungen sind die Organisatoren aber mehr als zufrieden. Allen Teilnehmern hat dieses Event sehr viel Spaß bereitet.

Auch Peter Kornienka, Jugenwart der JF Möllbergen, zieht ein positives Resümee zu diesem Tag:
„Wir haben hier mit einem fantastisch zusammenarbeitenden Team aus Betreuern ein sehr anstrengendes, aber für alle beteiligten lehrreiches Wochenende verlebt. Wir haben gelacht, gefroren, geflucht und uns gefreut, gegessen und hin und wieder geschlafen. Ich hoffe das wir den Kids den oft sehr ernsten Hintergrund ihres Hobbys etwas näher bringen und den einen oder anderen mehr vielleicht dazu bewegen konnten, die Laufbahn eines Feuerwehrmannes einzuschlagen und damit Ihrer Feuerwehr den Rücken zu stärken.“

VIELEN DANK AN ALLE HELFER!

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich sowohl bei allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, als auch bei allen akiven Kameraden und Kameradinnen bedanken. Durch Ihr Engagement wurde es uns überhaupt erst ermöglicht, diesen 24h Berufsfeuerwehrtag "auf die Beine zu stellen".

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